Übergang von der Grundschule
Die Gutenberg-Schule gestaltet den Übergang von der Grundschule zur Hauptschule in Zusammenarbeit mit den Grundschulen so kindgerecht wie möglich. Dazu führt die Hauptschule folgende organisatorische und pädagogische Maßnahmen durch:
Vor der Einschulung der neuen Fünftklässler: Der „Tag der offenen Tür“
Der Tag der offenen Tür findet statt am 3. oder 4. Samstag im Januar in der Zeit von 11.00 – 16.00 Uhr. In der Woche vor diesem Tag findet in der Gutenberg-Schule eine Projektwoche statt. Die Ergebnisse dieser Projektwoche werden am Tag der offenen Tür präsentiert:
· Musik-/Sketch-/Theater- oder Tanzgruppenaufführungen
· Experimente und Vorführungen in den Fachräumen (z. B. im Bereich Physik / Chemie / Biologie / Textil / Kunst / Sport / Foto…)
· Internationale Küche (z. B. Zubereitung von Speisen, Teestube, Kuchenbuffet…)
· Information über Maßnahmen zur Berufswahlvorbereitung im Berufsorientierungsbüro in Form einer Ausstellung von Berufswahlpässen und Praktikumsmappen, sowie kleinen Vorträgen der Schüler über ihr absolviertes Praktikum
· Simulation von Bewerbungsgesprächen
· Informationen über das Förderkonzept
· Informationen über den Förderverein
· Führungen durch die Schule
Nach den Anmeldungen der neuen Fünftklässler im Februar beginnt die Kontaktaufnahme der zukünftigen Klassenlehrer der Klassen 5 mit den Grundschullehrern.
Ziel ist es, Informationen über das soziale Umfeld und über die Schülerpersönlichkeit zu erhalten. So können problematische Schülerkombinationen vermieden und die Klassenbildung erleichtert werden.
Die Schüler der Klassen 5 schreiben Briefe an die zukünftigen Hauptschüler kurz vor Ende des Schuljahres. Diese werden dann am Informationsabend an die neuen Schüler ausgeteilt.
Der Informationsabend findet kurz vor den Sommerferien statt. An diesem Abend erhalten die Erziehungsberechtigten weitere Informationen über:
· den Ablauf des ersten Schultages
· die zu beschaffenden Schulbücher (Lernmittelfreiheit)
· die benötigten Arbeitsmittel (Hefte, Stifte, Sportzeug, Kunstmaterial…)
· das Mittagessen in der Schule
· den Nachmittagsunterricht
· die Busfahrpläne und Fahrausweise
· den Förderverein
· das Förderkonzept
Ablauf der ersten Schulwochen
Der erste Schultag:
· Begrüßung der neuen Schüler durch den Schulleiter
· gemeinsames Frühstück mit den Eltern, Schülern und Klassenlehrern in der Aula
· Erstellen eines Klassenfotos
· Kennenlernen des Klassenraumes und der Schule
· Bekanntgabe des Stundenplans
Der Verlauf der ersten Schulwoche:
Der Unterricht erfolgt nach Plan. Es sind aber Änderungen nach Absprache möglich. Weitere Planungsschritte können sein:
· Gestaltung des Klassenraums
·
Kennenlernen des Schulgebäudes und der Umgebung (Bushaltestelle und Gefahrenpunkte)
· Erarbeitung einer Klassenordnung
· Austeilen und besprechen der Schulordnung
· Erstellen eines „Steckbriefes“ und eines Geburtstagskalenders
· Verteilen der Schulbücher
· Vorstellen des Angebots an Fördergruppen und Arbeitsgemeinschaften
· Wahlen für Klassenämter z. B. Klassensprecher, Stellvertreter und Energiesparwächter
· Vorstellen des Energiesparkonzeptes
· Eine pädagogische Freizeit zur Stärkung des „Wir-Gefühls“
· Schülerpatenschaften durch Schüler der Klassen 9
Das Klassenlehrerprinzip
Grundsätzlich sollen der Klassenlehrer und sein Stellvertreter mit möglichst vielen Stunden in der jeweiligen Klasse eingesetzt werden. Bei Abwesenheit des Klassenlehrers ist der Stellvertreter Ansprechpartner für die Schüler seiner Klasse.
Zwischen allen an der Erziehung und Unterrichtung beteiligten Personen muss eine enge Zusammenarbeit gewährleistet sein durch:
· Internen Erfahrungsaustausch und Absprachen mit den Kollegen
· Erprobungsstufenkonferenzen mit den ehemaligen Klassenlehrern der Grundschule
· Gemeinsame Erstellung von Unterrichtsreihen, Ausarbeitung von Klassenarbeiten und Festlegung von Leistungsbewertungen durch Fachlehrer
· Einen Besuch in der Schülerbücherei und in der Stadtbibliothek
Die Klassengemeinschaft und die Zusammenarbeit mit den Eltern werden gefördert durch:
·
Klassenfrühstück
· Grillabend
· Adventsfeier
· Kino-/Theater-/Discobesuch
· Klassenpflegschaftsversammlung
Diagnostik des Lernstands und individuelle Förderberatung
Die Fachlehrer empfehlen den Schülern aufgrund des ermittelten Förderbedarfs die entsprechenden Fach- bzw. Fördergruppen. Genaue Informationen können dem Förderkonzept entnommen werden.
Fortführung selbstständigen Arbeitens
Um die Schüler entsprechend ihrem Leistungsniveau zu motivieren werden folgende Formen des selbstständigen Arbeitens angeboten:
· Freiarbeit
· Wochenplanarbeit
· Lernen an Stationen
So kann jeder Schüler in seinem Arbeitstempo selbstständig die gestellten Aufgaben erledigen.
Aufarbeitung pädagogischer und organisatorischer Fragen
Um individuell und flexibel auf die jeweiligen Situationen in der Klassengemeinschaft einzugehen, gibt es folgende Möglichkeiten:
· durch Gesprächskreise
· einen Kummerkasten in der Klasse
· durch den schuleigenen Sozialpädagogen
· Aufarbeitung im Trainingsraum
