Gesundheitskonzept
Vorwort
Warum die Gutenberg-Schule ein Gesundheitskonzept aufgestellt hat
Der Alltag der Kinder ist immer häufiger von mangelnden Bewegungsmöglichkeiten und von Bewegungsarmut geprägt.
Nach fünf Stunden Sitzen im Unterricht fahren auch viele Schülerinnen und Schüler mit dem Bus von der Schule nach Hause anstatt mit dem Fahrrad zu fahren oder zu Fuß zu gehen. Da oft beide Elternteile berufstätig sind, bekommen viele Schülerinnen und Schüler zu Hause kein ordentliches, vollwertiges Mittagessen. Auf sich allein gestellt greifen viele zu Chips oder Süßigkeiten und Cola oder zu Tiefkühlgerichten oder zu wenig nahrhaften Gerichten von McDonalds oder Burger King oder zu Pommes frites mit Mayonnaise und Currywurst. Falsche Essgewohnheiten führen zu Fehlernährung und Übergewicht (bewegungsarme Konsumgesellschaft).
Die Technik bestimmt den weiteren Tagesablauf. Nach der Erledigung der Hausaufgaben hocken viele Kinder oft stundenlang vor dem Fernseher oder vor dem Computer. Kinder werden zu Bewegungsmuffeln. Allein zu Hause verbringen viele Schülerinnen und Schüler viel Zeit mit Gameboy-, Nintendo- und Computerspielen, die oft Gewalt und Krieg verherrlichen. Eine Unterhaltung mit Gleichaltrigen erfolgt bei einigen Kindern nur durch Chatten im Internet. Gespräche mit der Familie, Gesellschaftsspiele oder Federballspielen mit Eltern und Geschwistern finden nicht oder nur selten statt. Deshalb muss die Gutenberg-Schule als Ganztagsschule ihren Beitrag zur Gesundheitserziehung der Schülerinnen und Schüler leisten:
In der Mittagspause erhalten die Schülerinnen und Schüler ein geregeltes, nahrhaftes Essen und Obst als Nachtisch. Nach dem Essen können die Kinder draußen Fußball, Basketball oder Tischtennis spielen. Sie fördern ihre Spielfähigkeit und entwickeln Gemeinschaftssinn. Mit Kleingeräten (Pedalo, Stelzen, Geschicklichkeitsspielen usw.) schulen die Schülerinnen und Schüler ihren Gleichgewichtssinn. Das ist wichtig, weil koordinative Defizite oft die Ursache von Bewegungsunsicherheiten und Unfällen, aber auch von Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten sind. Bewegungssichere Schülerinnen und Schüler haben weniger Unfälle in der Schule und im Straßenverkehr.
In der Cafeteria und in der Aula der Gutenberg-Schule können die Schülerinnen und Schüler in der Mittagspause gemütlich zusammensitzen, sich unterhalten, Musik hören, Karten spielen oder ein Gesellschaftsspiel spielen. Die Schülerinnen und Schüler lernen, miteinander auszukommen und sich an Spielregeln zu halten. Mehrere Schülerinnen und Schüler der Gutenberg-Schule sind in Erster-Hilfe ausgebildet worden. Abwechselnd übernehmen sie den Erste-Hilfe-Dienst bei Mitschülern und leisten in den Pausen Erste Hilfe. Andere zu Streitschlichtern ausgebildete Schülerinnen und Schüler schlichten Meinungsverschiedenheiten von Mitschülerinnen und Mitschülern. Diese aufgeführten Aktivitäten sind Beispiele dafür, wie Bewegungs- und Gesundheitserziehung im Schulalltag der Gutenberg-Schule integriert und realisiert werden.
Andere Ziele des Gesundheitskonzeptes (z. B. „Hygiene am Arbeitsplatz“, „ Verhütung“, „Sucht- und Gewaltprävention“ usw.) müssen im Fachunterricht vermittelt werden, damit die Schülerinnen und Schüler zur Eigenverantwortung erzogen werden „Verlockungen“ im Alltag zu widerstehen und zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern heranreifen.
Gesundheitskonzept der Gutenberg-Schule
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Klasse
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Themen und Unterthemen
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Fach/
Fächer
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Ziele
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(Gesundheits)fördernde Maßnahmen
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5-10
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Soziales Verhalten und Handeln
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Sport,
Religion,
Hauswirt-schaft
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Angemessene Sportkleidung, Hygienestandards einhalten (z. B. duschen nach dem Sport), keinen sicherheits-gefährdenden Schmuck tragen
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5-10
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Koordinations-training
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Sport
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Einsatz entsprechender Sportgeräte
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5-10
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Bewegung beim Menschen
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Biologie
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Alters- und formgerechte Sitzmöbel, passende Schultasche, Vermeidung einseitiger Belastung, sportliche Übungen, genügend Vitamin D, Erste-Hilfe-Maßnahmen, Schutzimpfungen zur Vorbeugung von Kinderlähmung
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5
6 , 9
9
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Richtige Ernährung und Verdauung beim Menschen
Grundsätze der Ernährungs-lehre
Fehlernährung
Ernährung von Problem-gruppen
Garverfahren
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Biologie,
Hauswirt-schaft
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Richtige Zahnpflege und Ernährung (Vitamin D und Calcium zum Knochenaufbau)
Kleine Mahlzeiten, Zwischenmahlzeiten u. a. Ernährungskreis, Nährwerttabelle, keine „leeren“ Kohlenhydrate, wenig Fastfood, Übergewicht und Mangelernährung vermeiden
Aufklärung über psychische und physische Gefahren der Fett-, Mager-, Ess- und Brechsucht (Bulimie)
Vitaminschonende Zubereitung
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7-10
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Hygiene am Arbeitsplatz
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Hauswirt-schaft, Sport,
Technik,
Biologie
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Persönliche Hygiene (z. B. zum Schutz vor Kopfläusen und Krätze), Hygiene beim Gebrauch von Arbeitsgeräten und im Umgang mit Lebensmitteln (z.B. Essigwasser zum Reinigen bestimmter Arbeitsgeräte)
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7-10
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Unfallgefahren und Unfallschutz
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Hauswirt-schaft, Technik, Physik, Chemie,
Sport
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Beachtung der Ziele zur Vermeidung von Unfällen, Raumordnungspläne einhalten
Erste-Hilfe-Regeln anwenden (Schüler-Erste-Hilfe-Programm), Blutspenderpass
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5-10
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Toxikologie
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Hauswirt-schaft
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Vergiftungen vermeiden
Krankheitserreger vermeiden
Kontakt vermeiden
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7
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Stoffwechsel
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Biologie
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Hygieneregeln zum Schutz der Harnwege befolgen
Schutzimpfungen gegen Hepatitis
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5-10
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Schäden durch ungesunde Lebensführung
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Biologie, Hauswirt-schaft,
Sport,
Religion
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Trimm-dich-Regeln und gesunde Ernährungsgewohn-heiten beachten
Stressabbau
Sonnenbrand, Sonnenallergien vermeiden
Bewusster Umgang mit Nikotin, Alkohol (Alkohol- und Rauschmittelverbot im Straßenverkehr beachten)
Verantwortungsvoller Umgang mit Medikamenten und jeglicher Art von Glücksspiel
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8
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Infektions-krankheiten
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Biologie
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Schutz vor Infektions-krankheiten durch Tetanus-, Rötelimpfungen u. a.
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5-10
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Chronische Erkrankungen
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Biologie,
Sport
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Atemspray und Erste-Hilfe-Maßnahmen anwenden
Überanstrengung vermeiden (Kreislaufkollaps vorbeugen usw.)
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9-10
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Sexualkunde
Verhütung
Sexual-verhalten
Schwanger-schaft und Geburt
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Biologie,
Religion
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Den richtigen Umgang mit Verhütungsmitteln beachten, um sich vor Ansteckung mit Aids und anderen Geschlechtskrank-heiten (Syphilis, Tripper = Gonorrhöe) zu schützen.
Wissen über Exhibitionismus, Sadismus, Masochismus und über Triebverbrecher, zur Gefahrenabwehr Schwangerschafts-abbruch vermeiden (§ 218), Hilfe bei Pro Familia und anderen sozialen Beratungsstellen,
Mutterpass, Schwangerschafts-gymnastik, gesunde Ernährung
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5-10
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Gewalt-prävention
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Religion, Arbeits- und Wirt-schafts-lehre,
Deutsch,
Sport,
u. a.
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Streitschlichter-programm
Gemeinschaft fördern durch tägliche Unterrichtsarbeit, Schulfeste, Klassenausflüge, Klassenfahrten usw.
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